Geschenke aus der Weihnachtsküche

1. Dezember 2017
Mit diesen kulinarischen Köstlichkeiten verschenken Sie festliche Glücksmomente für Genießer!

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Mettwurst mit Rotwein

Zutaten (für 4 Gläser à 220 ml):

300 g mageres Schweinefleisch
300 g frischer Schweinebauch (nicht geräuchert)
weißer Pfeffer aus der Mühle 1 gestr. TL Fenchelsamen
je 1 gute Teelöffelspitze gem. Nelken, Muskatblüte und Piment
Salz
60 ml Rotwein (z. B. Merlot) 200 g Crème fraîche
etwas Muskatnuss
6 Lorbeerblätter
1 TL Pfefferkörner

Zeitbedarf:
30 Minuten +
1 Stunde kühlen +
2 Stunden einkochen

So geht die Zubereitung:

Fleisch und Schweinebauch durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen (oder vom Metzger durchdrehen lassen) und in einer großen Schüssel mit ca. 1⁄4 TL frisch gemahlenem weißem Pfeffer überstreuen. Den Fenchelsamen grob zerstoßen und dazugeben. Nelken, Muskatblüte, Piment und 1 gestr. TL Salz zufügen und alles gründlich vermischen (am besten mit der Hand kräftig durchkneten). Mit Folie abdecken und 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Den Backofen auf 100 °C (Umluft 80 °) vorheizen. Den Rotwein und die Crème fraîche unter den Fleischteig kneten, bis er geschmeidig ist. Mit Salz, frisch geriebener Muskatnuss und Pfeffer kräftig abschmecken. Wer die rohe Wurstmasse nicht abschmecken will, formt ein walnussgroßes Klößchen und lässt es in kochendem Wasser ca. 10 Minuten gar ziehen.

Die Wurstmasse in die heiß ausgespülten Gläser füllen. Am besten sogenannte „Sturzgläser“ verwenden, die nach oben hin etwas weiter werden, denn daraus lässt sich die Wurst problemlos auf einen Teller stürzen. Lorbeerblätter und Pfefferkörner auf die Oberfläche legen. Die Gläser verschließen und in die Fettpfanne oder in ein hohes Blech stellen.

Das Blech in den heißen Backofen schieben und kochendes Was- ser bis knapp unter den Blechrand einfüllen. Die Wurst in 2 Stunden einkochen. Anschließend abkühlen lassen, dann kalt stellen. Die Wurst ist ungeöffnet und kühl gelagert mehrere Wochen haltbar. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren.


Teelikör

Zutaten (für ca. 0,7 l):

1 Bio-Orange
1 Vanilleschote
1⁄2 Zimtstange
30 g Assam-Teeblätter
400 ml milder Weinbrand
1⁄8 l abgekochtes kaltes Wasser
225 g brauner Kandiszucker
1⁄8 l Wasser

Zeitbedarf:
30 Minuten +
2 Wochen ziehen

So geht die Zubereitung:

Die Orange heiß waschen und abtrocknen. Die Schale mit einem Sparschäler möglichst dünn abschälen und in Streifen schneiden. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herausschaben.
In ein großes Schraubverschlussglas die Orangenschale, Vanillemark und -schote, die Zimtstange und die Teeblätter geben. Mit 1⁄8 l Weinbrand und 1⁄8 l abgekochtem Wasser auffüllen. Das Glas verschließen und kräftig durchschütteln. 1 Woche ziehen lassen, dabei jeden Tag einmal gut schütteln.

Den Kandiszucker mit dem Wasser erhitzen. Sprudelnd kochen lassen, bis sich der Zucker vollkommen aufgelöst hat. Abkühlen lassen. Den Teeansatz durch ein feines Haarsieb abgießen, abmessen und eventuell mit etwas kaltem abgekochtem Wasser auf 1⁄4 l auffüllen.

Den Teeansatz, die Zuckerlösung und den restlichen Weinbrand zurück in das große Schraubverschlussglas füllen. Gut durchschütteln. Nochmals 1 Woche durchziehen lassen, dabei immer wieder gut schütteln. In heiß ausgespülte Flaschen abgefüllt und gut verschlossen hält sich der Likör mehrere Monate.


 

Rote-Bete-Konfitüre

Zutaten (für 5 Gläser à 220 ml):

2 kleinere Rote Bete (ca. 350 g)
Salz
etwas Kümmel
1⁄2 l Rote-Bete-Saft
350 g Gelierzucker 2:1
3 – 4 EL Zitronensaft
Cayennepfeffer
5 Blatt weiße Gelatine
2 EL Wodka oder Korn

So geht die Zubereitung:

Die Rote Bete in leicht gesalzenem Wasser mit etwas Kümmel weich kochen. Kalt abschrecken, schälen und in kleine Würfel schneiden.

Den Saft in einem Topf mit Gelierzucker vermi- schen, erhitzen und 3 – 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Rote-Bete-Würfel einrühren, mit Zitronensaft, Salz und Cayennepfeffer kräftig abschmecken. Nochmals kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Blatt für Blatt in die heiße Konfitüre rühren und darin auflösen. In heiß ausgespülte Gläser füllen, die Oberfläche mit etwas Alkohol beträufeln. Die Gläser verschließen und auf den Kopf gestellt abkühlen lassen. Die Konfitüre ist 5 – 6 Monate haltbar. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp:
Ganz schnell zubereitet ist die Konfitüre, wenn man gekochte und vakuumierte Rote Bete verwendet. Es gibt sie, ebenso wie den Saft (den man auch selbst aus rohen Knollen frisch entsaften kann), in Bio-Qualität im Reformhaus oder Supermarkt.

(c) Martina Görlach /KOSMOS

 


Alle Rezepte und Fotos in diesem Artikel sind aus dem Buch:

Regine Stroner
Wünsch Dir was!
€/D 14,95 / €/A 15,40 / sFr 21,90
ISBN 978-3-440-13020-9    Verlag: Kosmos

Ob mürbe Plätzchen, zartschmelzendes Konfekt oder edle Pasteten – die Adventszeit lädt besonders zum Schlemmen ein. Und natürlich zum Schenken! Gibt es eine bessere Idee, als Freunde und Familie mit kleinen selbstgemachten Köstlichkeiten zu verwöhnen?! 88 süße und herzhafte kulinarische Überraschungen aus sechs verschiedenen Ländern hat Regine Stroner in ihrem neuen Buch Wünsch Dir was versammelt. Auf 144 Seiten bietet sie alles, was das Weihnachtsherz begehrt – vom Stollen- Törtchen bis zur Bûche de Noël, von Gänse-Rilletes bis zum Glögg, von Dundee- Cakes bis zum Mincemeat.


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