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Sommerblumen im Staudenbeet – Farbe, Leichtigkeit und neue Blühaspekte

Einjährige Sommerblumen sind wahre Stimmungsmacher im Staudenbeet. Sie bringen Dynamik, frische Farben und spielerische Leichtigkeit in Pflanzungen, die sonst von mehrjährigen Stauden geprägt sind. Gerade in Beeten, die im Frühsommer bereits ihren ersten Blütenhöhepunkt erreicht haben, verlängern sie die Blütezeit bis in den Herbst – und verwandeln den Garten in ein lebendiges Blütenmeer.

Sommerblumen im Staudenbeet – Farbe, Leichtigkeit und neue Blühaspekte
© Gartenzauber

Sommerblumen als Gestaltungselement

Sommerblumen lassen sich wunderbar nutzen, um Staudenpflanzungen aufzulockern oder gezielt Akzente zu setzen. Ihre Vielfalt an Farben, Formen und Höhen bietet unzählige Kombinationsmöglichkeiten – von zarten Blütenschleiern bis zu kräftigen Farbtupfern. Zwischen Stauden gepflanzt, wirken sie wie natürliche Begleiter und bringen Bewegung ins Beet.

Besonders reizvoll sind Pflanzungen, bei denen sich feine Strukturen und markante Blüten abwechseln: Zarte Arten wie Jungfer im Grünen (Nigella damascena) sorgen für Leichtigkeit, während aufrechte Blüher wie das Löwenmaul (Antirrhinum majus) oder die farbintensiven Zinnien (Zinnia elegans) Struktur und Tiefe verleihen. Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) fügen sich mit ihren schwebenden Blüten mühelos in jede Staudenpflanzung ein und schaffen eine fast tänzerische Wirkung.

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Kombinationen mit Stauden

Einjährige Sommerblumen harmonieren besonders gut mit Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben – also Sonne und durchlässigen Boden bevorzugen. Sehr schön wirken sie zum Beispiel neben KönigskerzeKatzenminzeGauraRittersporn oder Dahlien. Zwischen spätsommerblühenden Stauden bringen sie frische Akzente, während sie bei frühblühenden Partnern als natürliche Nachfolger den Blühaspekt verlängern.

Wer auf eine stimmige Farbgestaltung achtet, erzielt besonders harmonische Effekte. Sanfte Pastelltöne wirken romantisch und verbinden sich mühelos mit Stauden in Weiß und Rosa. Kräftige Sorten in Orange, Magenta oder Purpur hingegen bringen Spannung und Ausdruck – perfekt, um monotone Beete aufzuwecken.

Pflanzung und Pflege

Die meisten Sommerblumen werden im Frühjahr ausgesät oder als vorgezogene Jungpflanzen ins Beet gesetzt. Besonders wärmeliebende Arten wie Zinnien oder Löwenmäuler sollten erst nach den Eisheiligen ins Freie. Zwischen den Stauden gepflanzt, schließen sie offene Lücken und sorgen für einen natürlichen, leicht verspielten Gartencharakter.

Wichtig ist, ihnen genug Licht und Luft zu geben – auch wenn sie zwischen größeren Stauden stehen. Regelmäßiges Ausputzen fördert eine lange Blüte, und wer verblühte Samenstände stehen lässt, kann sich im nächsten Jahr über kleine, spontane Selbstaussaaten freuen – etwa bei der Jungfer im Grünen.

Natürlichkeit mit Wirkung

Sommerblumen verleihen Staudenbeeten einen Hauch von Ungezwungenheit. Sie machen das Gartenbild weicher, lebendiger und saisonaler. Statt auf Perfektion zu setzen, darf man ruhig ein wenig improvisieren: Ein paar Samen hier, eine Jungpflanze dort – und schon entsteht diese lässige, üppige Blütenfülle, die den Sommer so besonders macht.

TEXT: Gartenzauber

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