Lupine (Lupinus polyphyllus) – Farbenpracht mit Struktur und Ausdruck
Die Lupine ist eine der eindrucksvollsten Sommerstauden, die es im Garten zu bewundern gibt. Ihre aufrechtstehenden, dicht besetzten Blütentrauben bringen Struktur und Dynamik ins Beet und verzaubern von Mai bis Juli mit einer Fülle an Farben – von kühlem Blau über warmes Rosa bis zu elegantem Weiß. Ursprünglich stammt die Staude aus Nordamerika, hat sich aber längst als klassische Gartenpflanze etabliert und gehört zu den beliebtesten Schnittblumen des Frühsommers.
Wuchs und Wirkung im Garten
Lupinen bilden kräftige Horste mit handförmig gefiederten, frischgrünen Blättern und imposanten, bis zu 100 cm hohen Blütenkerzen. Ihr aufrechter Wuchs sorgt für vertikale Spannung und macht sie zu wertvollen Strukturpflanzen in Staudenbeeten, Cottagegärten oder auf Naturwiesen. Besonders wirkungsvoll ist die Kombination mit Ziergräsern, Frauenmantel, Pfingstrosen oder Glockenblumen.
Nach der Blüte kann ein Rückschnitt im Juli eine zweite, spätere Blüte fördern. Die Pflanze zieht sich im Herbst vollständig zurück und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus.
Standort und Boden
Lupinen lieben sonnige bis halbschattige Standorte und durchlässige, leicht saure Böden. Schwere, kalkhaltige Erde bekommt ihnen weniger gut, während sandige oder humose Gartenböden ideale Bedingungen bieten. Sie sind tiefwurzelnd und verbessern den Boden durch ihre Fähigkeit, Stickstoff zu binden – ein Grund, warum sie auch in Bauerngärten und zur Gründüngung geschätzt werden.
Aussaat und Pflege
Die Aussaat erfolgt am besten im Frühjahr ab März unter Glas oder ab Mai direkt ins Beet. Das Saatgut sollte zuvor leicht angeraut oder über Nacht in Wasser eingeweicht werden, um die Keimung zu fördern. Junge Pflanzen werden im Abstand von etwa 30 cm gesetzt. Lupinen sind weitgehend pflegeleicht – wichtig ist lediglich ein mäßiges Gießen und ein regelmäßiger Rückschnitt nach der Blüte, um die Pflanze vital zu halten.
Verwendung als Schnittblume
Als Schnittblume bringen Lupinen natürliche Eleganz und Fülle in den Strauß. Ihre langen, kräftigen Stiele halten sich gut in der Vase, besonders wenn die Blüten im unteren Bereich bereits geöffnet sind. Auch in Kombination mit zarten Partnern wie Ammi, Kornblume oder Cosmeen wirken sie besonders reizvoll.
Sorten im Gartenzauber-Sortiment
Aktuell führen wir die Sorte ‚Gallery Pink Shades‘, die mit ihren rosafarbenen Blütenständen romantische Akzente im Beet setzt. Ab Januar erweitern wir unser Sortiment um weitere beeindruckende Lupinen:
– ‚Russell-Hybride Fräulein‘ mit zarten, cremeweißen Blüten
– ‚Gallery Blau‘ aus der beliebten Russell Gallery-Serie mit klarblauer Blütenfarbe
– ‚Schloßfrau‘ aus der Band of Nobles-Serie, eine edle, standfeste Sorte mit feiner Farbnuance
Alle Sorten eignen sich hervorragend für naturnahe Staudenpflanzungen, den Bauerngarten und den Schnitt – und sorgen mit ihren aufrechten Blütenkerzen für lebendige Farbspiele und harmonische Gartenbilder.
Lupine · 'Gallery Pink Shades' · Lupinus polyphyllus · Saatgut von Gartenzauber
Die Lupine (auch bekannt als: Stauden-Lupine, Garten-Lupine) 'Gallery Pink Shades' präsentiert eine faszinierende Palette von zarten Rosatönen, die von sanftem Pastellrosa bis zu lebendigem Magenta reichen. Die aufrechtstehenden Blütenrispen verleihen dem Garten eine majestätische Note und sind eine wahre Bereicherung für Blumenliebhaber, die in Beeten und stilvollen Blumenarrangements beeindruckende Akzente setzen möchten. Ihr dezent blumiger Duft übt eine Anziehungskraft auf bestäubende Insekten aus und belebt den Garten mit einem lebendigen Treiben.
Details:
Ansaat im Haus/Gewächshaus: April
Aussaat im Freiland: Mai, oder August
Keimdauer: 7-14 Tage bei 14-18°C
Saattiefe: 2-3 cm
Wuchshöhe: 45-50 cm
Pflanzabstand: 40 cm
Blütengröße: <5 cm
Blütezeit: Juni bis August
Boden: durchlässig, keine Staunässe
Düngung: bei Bedarf Langzeitdünger
Standort: Sonne/Halbschatten
Wasserverbrauch: mittel, keine Staunässe!
Anbautipps:
Lupinen sollten im Mai oder August direkt ins Beet gesät werden. Dann ist in der Regel erst mit einer Blüte im folgenden Jahr zu rechnen. Wenn Sie eine schnellere Blüte wünschen, können Sie Lupinen vorziehen, indem Sie sie Anfang April säen und die Jungpflanzen anschließend ins Gartenbeet setzen. Dann sollte nach dem Auspflanzen ins Freiland der Boden konstant feucht gehaltern werden, bis die Jungpflanzen eine Höhe von etwa 20 Zentimeter erreicht haben. Zu diesem Zeitpunkt haben die Pflanzen ihre Wurzeln tief genug in den Boden ausgestreckt, um sich selbst mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Ab diesem Zeitpunkt ist es ratsam, nur dann zu gießen, wenn die Bodenoberfläche trocken erscheint.
Die Samen der Lupine zeichnen sich durch ihre beträchtliche Größe und harte Schale aus, was ihre natürliche Keimung erschwert. Um den Keimprozess zu fördern, empfiehlt es sich, die Schalen anzurauen, indem man die Lupinensamen zwischen zwei Lagen Schleifpapier reibt. Nach dieser Vorbereitung werden die Samen für 24 Stunden in eine Thermoskanne mit warmem Wasser gegeben, um sie vor dem Aussäen quellen zu lassen.
Verwendung:
Schnittblume
Bienenweide
Beutelinhalt:
Ca. 25 Samen
Kühl und trocken lagern.












