Ein Kranz aus Hagebutten

15. September 2015
Wenn im Herbst die Sonne lacht, kann man auf Spaziergängen durch Feld und Flur viele Schätze der Natur für stimmungsvolle Dekorationen entdecken.

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[dropcap_1 color=““]N[/dropcap_1]achdem die zarten Blüten sich verabschiedet haben, verwandeln sich viele Rosen im Spätsommer in rote, orange, schwarze oder auch grünliche Bällchen, die Hagebutten. Es gibt sie in in den unterschiedlichsten Formen: dick, kugelig, flaschenförmig, klein, glatt oder behaart. Meist sind es die ungefüllten oder leicht gefüllten Wildrosen, die sich mit Hagebutten schmücken, aber auch einige gefüllte und öfter blühende Rosensorten bilden Hagebutten aus. Diese Rosenfrüchte sind wahre Vitamin-C-Bomben und können in der Küche zu leckerem Mus oder Konfitüre verarbeitet werden. Wichtig ist, dass Sie nur das Fruchtfleisch zum Kochen verwenden, denn die im Inneren liegenden Nüsschen der Hagebutte sind mit feinen, widerhakenbestückten Härchen bedeckt, die bei Hautkontakt Juckreiz und Allergien hervorrufen können. Bestens eignen sich die leuchtend roten Hagebutten als Bastelmaterial für herbstliche Dekorationen, wie z.B. hier als üppigen Türkranz, der über viele Wochen haltbar ist.

 

So geht es:

 

Zutaten:
einen Strohkranz/Römer (bekommen Sie beim Floristen), grünen Bindedraht (Bastelbedarf), Moos (findet sich an schattigen Stellen im Garten oder Wald), eine gute Rosenschere und viele Hagebutten unterschiedlichster Sorten.
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Als Erstes wird der Römer-Strohkranz locker mit Moos umwickelt, damit später keine hellen Stellen unter den Hagebutten hervorschauen. 

Zum Abschluß kleine »Hagebuttensträuße « gleichmäßig um den Kranz legen und mit Bindedraht umwickeln. Fertig ist ein Türkranz, an dem Sie lange Freude haben werden. 
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FOTOS + TEXT: Katja Hildebrandt

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